Peter Bohn + Assoziierte

Gesellschaft von Architekten mbH

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2007

Einkaufszentrum

Eschborn

„Gate Eschborn“ funktioniert als Tor am Eingang des Eschborner Gewerbegebiets Süd. Es erhebt den Anspruch, eine ergänzende (Weg-) Marke zu sein für das Büroquartier, die Stadt und die Region.
Die Veränderung des Ortes soll nicht allein der ökonomischen Wucht des Einkaufszentrums überlassen werden. Städtebaulicher Mehrwert soll mittels einer neu geschaffenen Wegverbindung entstehen: von beiden Seiten der Ausfallstraße werden Fußgänger wie Radfahrer auf eine höhergelegene Ebene geführt, durchqueren die Hauptachse der Einkaufsmall, um dann sicher die vielspurige Sossenheimer Straße überqueren zu können. Folglich befindet sich die frequentierteste Mall-Lage mit Textilgeschäften und Gastronomie im 1. Obergeschoss. Darunter liegen Baumarkt und Vollsortimenter, im 2. Obergeschoss der Elektronik-Magnet.
Die organische Shopping-Landschaft zeichnet sich durch vertikale Schichtung bei natürlicher Belichtung und kurzen Wegen zu den Stellplätzen aus. Die Mall verwebt zwei wahrnehmbar getrennte Gebäude, aus denen jeweils ein Hochhaus mit organischem Umriss wächst. Eines davon beherbergt ein Hotel, das andere das Fitnesscenter, die Disco und eine weitere kommerzielle Sondernutzung.